Industrielles Abwasser ist oft eine raue Umgebung, die durch korrosive Chemikalien, unterschiedliche pH-Werte und Schwebstoffe gekennzeichnet ist. Bei der Auswahl eines Leitfähigkeitssensors für diese Anwendungen muss das Gehäusematerial haltbar genug sein, um chemischen Angriffen standzuhalten. Während Edelstahl für den allgemeinen Gebrauch hervorragend geeignet ist, werden ABS oder PSS (Polysulfon) Materialien häufig aufgrund ihrer überlegenen chemischen Beständigkeit gegenüber aggressiven Säuren und Basen, die in industriellen Abwässern vorkommen, ausgewählt. Diese Kunststoffgehäuse bieten eine kostengünstige und dennoch robuste Lösung für das dauerhafte Eintauchen in Behandlungstanks, in denen metallische Sonden korrodieren oder verschmutzen könnten.
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In Bezug auf die Messung erfordert industrielles Abwasser typischerweise einen viel größeren Bereich, wie z. B. 0 bis 200 mS/cm. Hohe Leitfähigkeit weist oft auf hohe Konzentrationen an gelösten Salzen oder chemischen Schadstoffen hin, die der Controller in TDS (Gesamtmenge an gelösten Feststoffen) oder Salzgehalt umrechnen kann. Diese Messwerte sind entscheidend, um die Einhaltung der Umweltvorschriften zu gewährleisten, bevor das Wasser in kommunale Systeme eingeleitet wird. Darüber hinaus können industrielle Prozesse unter erheblichem Druck ablaufen; daher sind Sensoren, die für 0 bis 10 bar oder sogar 17 bar ausgelegt sind, unerlässlich, um einen Gehäuseausfall in Druckleitungen zu verhindern. Ein zuverlässiger Einkanal-Controller vereinfacht diese komplexen Daten und liefert temperaturkompensierte Echtzeitmesswerte, die sofortige Anpassungen im Behandlungsprozess ermöglichen.
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Ansprechpartner: Ms. Yuki Fu
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